Marineabschnittskommando Ostsee

Das Marineabschnittskommando Ostsee (MAKdo Ostsee) war ein Unterstützungsverband der Bundesmarine, der am 3. April 1956 aufgestellt und am 1. Januar 1967 in die Marinedivision Ostsee überführt wurde. Standort des MAKdo Ostsee war Kiel.

Das Marineabschnittskommando Ostsee unterstand zunächst dem Kommando der Flottenbasis und ab 1965 dem Flottenkommando. Es war für den Aufbau und die Führung von Einrichtungen der Flottenbasis mit Stützpunkten, Depots, Fernmelde- und Ortungsdienststellen im Bereich der Ostsee zuständig. Die Organisation und Unterstellung dieser Dienststellen und Verbände unterlag in der Aufstellungszeit der Bundesmarine vielfältigen Veränderungen.
Dem MAKdo Ostsee unterstanden dauerhaft oder zeitweise folgende Dienststellen und Verbände:
Kommandeure des MAKdo Ostsee waren Flaggoffiziere im Dienstgrad eines Flottillenadmirals.
Alle hier dargestellten Verbände und Einheiten[A 2] wechselten ihre Unterstellung:
Zum 1. Juli 1964 wurde das Marinetransportbataillon 1 (MarTrspBtl 1) in Kiel mit einer Stabs- und Versorgungskompanie, drei Transportkompanien (2. Kompanie stationiert im Strander Ortsteil Bülk), einer schweren Instandsetzungskompanie und einer Umschlagkompanie aufgestellt. 1995 kam eine Ausbildungskompanie in Eckernförde hinzu, die 1997 nach Seeth verlegte. Zum 30. September 1998 wurde das Bataillon aufgelöst. An seine Stelle trat die Marinetransportkompanie Nord (MTrspKp Nord), die am 1. Oktober 1998 in Kiel aufgestellt wurde. Sie war dem Marineabschnittskommando Nord direkt unterstellt.
Das Marinematerialdepot I wurde am 15. Juli 1957 in Kiel-Schilksee aufgestellt. Am 1. April 1959 wurde in Tönning ein Teildepot gebildet und am 1. April 1961 eine Außenstelle in Quickborn, die ab 1. Juni 1967 nach Kiel-Neumühlen-Dietrichsdorf verlegte und ab 1. Oktober 1971 als Teildepot Kiel-Dietrichsdorf fungierte.
Das Marinematerialdepot I wurde am 1. April 1968 in Marinematerialdepot 1 umbenannt. Am 1. Oktober 1968 verlegte es nach Bargum (Kreis Husum). Am 1. Oktober 1994 wurde es dem Marineabschnittskommando Nord unterstellt. Die Teileinheiten in Kiel-Dietrichsdorf und Tönning wurden am 31. Dezember 1996 beziehungsweise am 31. Dezember 1998 aufgelöst.
Mit Befehl vom 7. Mai 2001 wurde das MMatDp 1 dem Marineabschnittskommando West unterstellt. Am 1. Juli 2002 wurde es dem Organisationsbereich Streitkräftebasis (SKB) unterstellt und dort bis zur Einnahme der neuen Zielstruktur dem Luftwaffen-Versorgungsregiment 5 zugeordnet.
Im Bereich des Marineabschnittskommandos Ostsee bestanden zwei Marinemuntionsdepots:
Mit Befehl vom 7. Mai 2001 wurden beide Depots dem Marineabschnittskommando West unterstellt. Am 1. Juli 2002 wurden sie dem Organisationsbereich Streitkräftebasis unterstellt und dort bis zur Einnahme der neuen Zielstruktur dem Luftwaffen-Versorgungsregiment 5 zugeordnet.
Das Marinemusikkorps Ostsee wurde am 1. Juni 1956 in Eckernförde aufgestellt. Nach der Aufstellung wurde aus Teilen des Musikkorps Ostsee das Marinemusikkorps Nordsee gebildet.

Balilla

Die Balilla (Opera Nazionale Balilla) wurden 1926 als Jugendorganisation der Nationalen Faschistischen Partei gegründet. Der Name leitet sich vom Spitznamen Giovan Battista Perassos ab, eines jugendlichen Nationalhelden, der in der italienischen Nationalhymne Fratelli d’Italia als vorbildlich patriotisch erwähnt wird: „Die Kinder Italiens heißen Balilla“. Die ONB wurde 1937 von der GIL (Gioventù Italiana del Littorio, dt.: Faschistische Jugend Italiens) abgelöst. Die Idee der Balilla wurde in Deutschland zum Vorbild für die Hitlerjugend.

Der Faschismus verstand sich von Anfang an als eine Gegenbewegung zum liberalen Staat des Giovanni Giolitti und seiner Institutionen. In diesem Sinn hatte schon 1919 der Futurist und Faschist der ersten Stunde Filippo Tommaso Marinetti die Einrichtung von neuen, faschistischen Schulen für den physischen Mut und den Patriotismus gefordert. Zwischen 1919 und 1922 bildeten sich erste faschistische Studentenzirkel.
1926 beauftragte Benito Mussolini Renato Ricci mit der „Reorganisation der Jugend in moralischer und physischer Sicht“. Ricci orientierte sich für diese Aufgabe hauptsächlich an den Pfadfindern von Robert Baden-Powell.
Ein Gesetz vom 3. April 1926 brachte die Gründung der ONB, die Ricci für 11 Jahre leitete. Ergänzend zur Schule sollte die ONB sich der „Betreuung und der physischen und moralischen Erziehung der Jugend“ widmen. In den folgenden Jahren löste die faschistische Regierung alle anderen Jugendorganisationen auf, nur die Jugendgruppen der Katholischen Aktion blieben wegen des Konkordates bestehen, mussten ihre Arbeit aber einschränken. Die Balilla wurden als Staatsjugend das Vorbild für die Hitlerjugend nach 1933. Da eine ganze Generation durch das ONB lief, hatte die Organisation einen ganz erheblichen Einfluss auf das Italien des gesamten 20. Jahrhunderts.
Die Mitglieder der ONB wurden in Altersgruppen eingeteilt:
Zu den Demonstrationen der Balilla gehörten auch jährlich stattfindende nationale Treffen, die Campo Dux genannt wurden und von den Avantguardisti mit den besten sportlichen Leistungen besucht wurden.
Die Uniform der faschistischen Jugend bestand in Anlehnung an die Schwarzhemden, den faschistischen Kampfbünden, aus schwarzem Hemd, himmelblauem Halstuch, grau-grünen Hosen, schwarzem Band und einem Fez in der Tradition der Arditi. Diese Kleidung sollte den militärischen Charakter der Jugendorganisation betonen.

Olaf Lehne

Olaf Lehne (* 10. Januar 1962 in Duisburg) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er war vom 8. Juni 2005 bis 13. Mai 2012 Abgeordneter des Landtags von Nordrhein-Westfalen als direkt gewählter Abgeordneter im Landtagswahlkreis Düsseldorf I.

Lehne machte im Jahr 1983 das Abitur am Düsseldorfer Lessing-Gymnasium. Im Anschluss studierte er bis 1989 an den Universitäten Freiburg und Köln Jura. Nach dem Ersten Staatsexamen im Jahr 1989 war er neben seinem Referendariat von 1990 bis 1995 Geschäftsführer einer GmbH und absolvierte 1994 das Zweite Staatsexamen.
Seit 1994 arbeitet er als selbständiger Rechtsanwalt in einer Düsseldorfer Innenstadt-Kanzlei. Daneben ist er stellvertretendes Verwaltungsratsmitglied der Stadtsparkasse Düsseldorf. Lehne ist verheiratet und hat zwei Töchter, die Familie lebt in Düsseldorf. Sein älterer Bruder ist der Rechtsanwalt und führende Düsseldorfer CDU-Politiker Klaus-Heiner Lehne.
Lehne ist seit 1978 Mitglied der CDU und seit 1981 Beisitzer im Vorstand des CDU Kreisverbandes Düsseldorf. 1989 wurde er in den Rat der Stadt Düsseldorf gewählt (bis 2005) und am 22. Mai 2005 in den Landtag von Nordrhein-Westfalen für Düsseldorf-Mitte und -Nord. In der 14. Legislaturperiode (2005 – 2010) des Landtages ist er ordentliches Mitglied im Ausschuss für Bauen und Verkehr, im Rechtsausschuss, in der Vollzugskommission des Rechtsausschusses und seit dem 3. Mai 2007 dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss I „JVA Siegburg“. Von 2005 – 2009 war er Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales, seit 2009 ist er Mitglied im Petitionsausschuss. Im September 2008 unterlag Lehne bei der CDU-internen Kandidatenaufstellung zum Deutschen Bundestag für den Bundestagswahlkreis Düsseldorf I seinem CDU-Landtagskollegen Thomas Jarzombek. Seit 2010 ist Lehne stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Bauen, Wohnen und Verkehr. Er ist darüber hinaus Mitglied im Rechtsausschuss sowie im Haupt- und Medienausschuss. Lehne engagiert sich in der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe und ist stellvertretender Vorsitzender der Parlamentarischen Gruppe Bahn.
Lehne wurde im Herbst 2009 zum Vorsitzenden des Deutschen Roten Kreuzes Düsseldorf gewählt. Darüber hinaus engagiert er sich im Vorstand des Freundeskreises von Yad Vashem Jerusalem in Deutschland e.V.

Carole Ann Klonarides

Carole Ann Klonarides (* 1951 in Washington, D.C.) ist eine US-amerikanische Kuratorin, Professorin und Videokünstlerin.

Klonarides wurde 1951 geboren und machte den Bachelor an der Virginia Commonwealth University in Richmond. Von 1972 bis 1973 war sie Teilnehmerin des Whitney Museum Independent Study Program und schloss ihr Studium 1983 an der New School for Social Research mit dem Master ab. Von 1983 bis 1987 leitete sie die Baskerville Watson Gallery in New York. Sie ist derzeit Kuratorin am Santa Monica Museum of Art in Kalifornien und Professorin an der University of California, Los Angeles.
Unter dem Namen MICA-TV arbeitet Klonarides seit 1980 gemeinsam mit Michael Owen. Sie drehen Video-Porträts in Zusammenarbeit mit Cindy Sherman, Richard Prince, Laurie Simmons und anderen Künstlern.
Carol Ann Klonarides stellte 1987 mit Lyn Blumenthal das Werk Arcade auf der documenta 8 in Kassel aus. 1988 entstand der Film Cascade/Vertical Landscapes in Zusammenarbeit mit Dan Graham, Dike Blair und Christian Marclay.

Olexandr Abramenko

Olexandr Abramenko (ukrainisch Олександр Абраменко; * 4. Mai 1988 in Perwomajsk, Ukrainische SSR) ist ein ukrainischer Freestyle-Skier. Er startet in der Disziplin Aerials (Springen).

Abramenko startete erstmals im März 2004 im Europacup in Lenzerheide und belegte dabei den sechsten Rang. Bei den Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften 2005 in Ruka kam er auf den 25. Platz. Sein Weltcupdebüt hatte er im Januar 2006 in Mont Gabriel und errang dabei den 18. Platz. Bei seiner ersten Olympiateilnahme 2006 in Turin belegte er den 27. Rang. Im März 2006 holte er bei den Juniorenweltmeisterschaften in Krasnoe Ozero die Silbermedaille. Im folgenden Jahr kam er bei den Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften 2007 in Madonna di Campiglio auf den 14. Rang. In der Saison 2007/08 erreichte er mit dem zehnten Rang in Lake Placid seine erste Podestplatzierung im Weltcup. Bei den Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften 2009 in Inawashiro wurde er Fünfter. Im folgenden Jahr belegte er bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver den 24. Platz. In der Saison 2010/11 holte er in Bukovel zwei Siege im Europacup und erreichte damit den dritten Platz in der Aerials-Disziplinenwertung. Bei den Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften 2011 im Deer Valley wurde er Siebter. In der Saison 2011/12 erreichte er mit dem dritten Platz in Voss und dem zweiten Rang in Minsk seine ersten Podestplatzierungen im Weltcup und beendete die Saison auf dem siebten Platz im Aerials-Weltcup. Bei den Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften 2013 in Voss errang er den sechsten Platz. Zu Beginn der Saison 2013/14 holte er in Ruka seinen dritten Sieg im Europacup. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi kam er auf den sechsten Platz. In der Saison 2014/15 kam er bei vier Weltcupteilnahmen viermal unter die ersten Zehn. Dabei errang er im Deer Valley den dritten Platz und holte in Minsk einen ersten Weltcupsieg. Beim Saisonhöhepunkt den Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften 2015 am Kreischberg wurde er Zehnter. Die Saison beendete er auf dem sechste Rang im Aerials-Weltcup. In der folgenden Saison errang er im Weltcup zweimal den dritten und einmal den zweiten Platz und gewann damit den Aerials-Weltcup. Zudem belegte er den sechsten Platz im Gesamtweltcup.
Abramenko nahm bisher an 57 Weltcups teil und kam dabei 34-mal unter die ersten Zehn. Im Europacup errang er bisher 6 Podestplatzierungen, darunter 3 Siege (Stand: Saisonende 2015/16).
Abramenko erreichte im Weltcup 7 Podestplätze, davon 1 Sieg:

Among My Souvenirs

Among My Souvenirs ist ein Popsong, das Horacio Nicholls (Musik, ein Pseudonym für den Musikverleger Lawrence Wright) und Edgar Leslie (Text) verfassten und 1927 veröffentlichten.
Dir Entstehungsgeschichte von Among My Souvenirs ist umstritten; angeblich soll Al Dubin das Lied für 25 Dollar an den Songwriter Edgar Leslie (1885–1976) verkauft haben, weil er das Geld für ein Pokerspiel brauchte. Nach anderen Quellen entstand der Song während eines Englandaufenthaltes, bei dem es zur Zusammenarbeit Leslies mit dem Komponisten und Musikverlger Lawrence Wright kam. Der Song wurde zunächst in England durch die Aufnahme von Jack Hylton, dann in den Vereinigten Staaten durch Paul Whiteman populär. Der Song ist als moderate Ballade in E-Dur in der Form AABA geschrieben; „der Refrain ist eine Studie in Minimalismus, mit einer klug skalierten Melodie weniger Noten, jede einmal wiederholt.“ Die zwei letzten Abschnitte des Refrains umfassen jeweils neun Takte, bei einer Gesamtlänge von insgesamt 34 Takten.
Zu weiteren Musikern, die den Song schon früh coverten, gehörten Ben Selvin, Roger Wolfe Kahn, The Revelers, die California Ramblers, Seger Ellis, in Paris (Pathe) und Berlin (Homochord) das Orchester Lud Gluskin bzw. das Håkan von Eichwald Jazz Orchester. Der Diskograf Tom Lord listet im Bereich des Jazz insgesamt 40 (Stand 2015) Coverversionen, u. a. von Louis Armstrong, Tex Beneke, Dave Brubeck, Benny Carter, Herbie Fields, Helen Humes, Etta Jones,Elliot Lawrence, Hal McIntyre, Knocky Parker, Ken Peplowski, Jesse Powell, Eddie South, Art Tatum und Clark Terry. Hoagy Carmichael präsentierte den Song in dem Film The Best Years of Our Lives (1946). Among My Souvenirs wurde auch von Bing Crosby (1947), Connie Francis (1959), Judy Garland (1957), Vera Lynn, Marty Robbins und Frank Sinatra gecovert.

Karl von Berlepsch

Karl Graf von Berlepsch (* 1882 in Hannoversch Münden; † 1955 auf Schloss Berlepsch) war ein deutscher Schriftsteller, Lyriker und Maler.

Graf Berlepsch legte 1906 am Mündener Gymnasium das Abitur ab. Schon während seiner Gymnasialzeit erhielt er einen Preis für seine Ballade Der Weichensteller. Nach dem Abitur studierte er an den Universitäten München, Marburg und Bonn Rechtswissenschaften. 1911 wurde er in der Landesregierung in Kassel angestellt. Er nahm im Ersten Weltkrieg als Soldat von 1914 bis 1918 an der Ostfront und der Westfront. 1919 wurde er Referendar in Kassel. Nach dem Tod seines Vaters übernahm er den Familienbesitz Schloss Berlepsch bei Witzenhausen mit den dazugehörenden Gütern.
Er lebte fortan auf dem Schloss und versammelte dort bekannte Dichter in einer losen Folge von literarischen Zirkeln. Er selbst verfasste neben Lyrik auch Novellen und Skizzen in Prosa. Zudem war er ein realistischer Maler und Zeichner. Die Komponisten Arno Liebau und Karl Fuhrmann vertonten einige seiner Gedichte.

Dezső Gyarmati

Dezső Gyarmati [ˈdɛʒøː ˈɟɒrmɒti] (* 23. Oktober 1927 in Miskolc; † 18. August 2013 in Budapest) war ein ungarischer Wasserballspieler und -trainer.
Gyarmati war der erfolgreichste Wasserballspieler bei Olympischen Spielen überhaupt. Er wurde mit der ungarischen Wasserball-Nationalmannschaft Olympiasieger bei den Olympischen Spielen 1952, 1956 und 1964. Zusätzlich gewann er 1948 die Silbermedaille und 1960 Bronze. 1954 und 1962 war Gyarmati mit der ungarischen Mannschaft Europameister. Nachdem 1956 der Ungarische Volksaufstand blutig niedergeschlagen worden war, kehrte Gyarmati nach den Olympischen Spielen 1956 zunächst nicht nach Ungarn zurück, überlegte es sich dann aber doch noch. Gyarmati zählte mit seiner Bestzeit von 58,5 Sekunden über 100 m zu den schnellsten Wasserballspielern seiner Zeit. Er bestritt 108 Länderspiele für Ungarn.
Als Trainer wurde er mit der ungarischen Nationalmannschaft 1976 Olympiasieger, 1972 Olympiazweiter und 1980 Olympiadritter.
Dezső Gyarmati war mit der ungarischen Schwimmolympiasiegerin Éva Székely verheiratet (die Ehe wurde später geschieden). Ihre gemeinsame Tochter Andrea wurde 1970 Schwimmeuropameisterin und gewann bei den Olympischen Spielen 1972 zwei Medaillen.
Im Jahr 1976 wurde er in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen. Auch seine Frau und seine Tochter wurden mit dieser Ehrung bedacht. 2006 veröffentlichte er zusammen mit Gergely Csurka ein Buch zum Olympischen Wasserballturnier 1956.

Ashes You Leave

Ashes You Leave ist eine kroatische Doom Metal-Band, die im Jahr 1995 gegründet wurde.

Ashes You Leave wurde im Jahr 1995 in Rijeka, Kroatien gegründet. Nachdem die Gruppe zwei Demos veröffentlichte erhielt sie größere Aufmerksamkeit von mehreren Labels, darunter auch Morbid Records aus Deutschland, bei der die Gruppe schließlich einen Vertrag unterschrieb.
Im Jahr 1998 erfolgte der Release des Debütalbums The Passage Back to Life über Morbid Records. Zu diesem Zeitpunkt spielte die Gruppe Metal im Stil von My Dying Bride, welches die Lieblingsgruppe der Musiker von Ashes You Leave war. Ein Jahr später wurde mit Desperate Existence das zweite Album über das deutsche Label herausgebracht. Mit The Inheritance of Sin and Shame folgte das bereits dritte Album innerhalb von drei Jahren. Zu diesem Zeitpunkt spielte Ashes You Leave ihre erste Tour durch Europa. Kurz nach dem Release des dritten Albums musste die Gruppe nach einer neuen Sängerin suchen, da die eigentliche Sängerin aufgrund persönlicher Probleme aussteigen musste. In Marina wurde die neue Sängerin gefunden. Sie war vor dem Engagement bei Ashes You Leave als Sängerin im Chor Putokazi aktiv. 2002 erfolgte schließlich die Veröffentlichung des vierten Studioalbums, das Fire heißt. Nachdem Fire veröffentlicht wurde, stieg die Gruppe bei Morbid Records aus.
Zwischenzeitlich konnte die Gruppe auf den großen europäischen Metalfestivals auftreten. So stehen bereits Auftritte beim Summerbreeze (2002, mit Dimmu Borgir, Paradise Lost), Metal Female Voices Fest (2004, mit Nightwish, Epica, Flowing Tears, Visions of Atlantis, Darkwell), dem Metalcamp (2010, mit Abstinenz, Behemoth, Cannibal Corpse) und dem Wave-Gotik-Treffen (2010, mit Moonspell, My Dying Bride).
2009 unterschrieb die Gruppe einen Vertrag mit dem griechischen Label Sleazy Rider Records, wo das sechste Album mit dem Titel Songs of The Lost produziert und veröffentlicht wurde. Im Jahr 2011 wechselte die Gruppe erneut das Label. So steht die Band nun beim deutschen Label Rock N Growl Records unter Vertrag.
Für 2012 ist ein Auftritt auf dem Metalfest in Kroatien auf der Puntamika-Halbinsel in der Nähe von Zadar geplant.

Shanxia

Shanxia ist eine nur wenig bekannte Gattung der Vogelbeckensaurier (Ornithischia) aus der Gruppe der Ankylosauria.

Von Shanxia sind bislang nur Bruchstücke des Schädels, einzelne Wirbel, Teile des Beckens sowie einzelne Gliedmaßenknochen bekannt. Aus diesen Funden lässt sich die Länge des Tieres auf rund 3,5 Meter schätzen. Auffälligstes Kennzeichen dieses Dinosauriers waren die schlanken, verlängerten hornartigen Auswüchse, die auf dem Schuppenbein (Squamosum) – einem Schädelknochen – saßen. Ähnliche hornartige Auswüchse sind zwar auch von anderen Ankylosauriern bekannt, diese sind jedoch meist kürzer und dicker als bei Shanxia. Der übrige Körperbau dürfte dem der anderen Ankylosauria entsprechen, so war der stämmige Rumpf vermutlich mit einer Panzerung aus Knochenplatten bedeckt. Der Dinosaurier bewegte sich quadruped (auf allen vieren) fort und ernährte sich von Pflanzen.
Die fossilen Überreste von Shanxia wurden in der Huiquanpu-Formation in der chinesischen Provinz Shanxi entdeckt und 1998 erstbeschrieben. Der Name leitet sich vom Fundort ab, Typusart und einzig bekannte Art ist S. tianzhenensis. Die Funde werden in die späte Oberkreide (Maastrichtium) datiert.
Der systematische Status von Shanxia ist umstritten. Nach Meinung einiger Forscher könnte es sich dabei um ein Synonym von Tianzhenosaurus, der aus der gleichen Formation stammt, handeln. M. Vickaryous et al. (2004) führen Shanxia deshalb als nomen dubium.