Bloch (Fernsehserie)

Bloch war eine Fernsehfilm-Reihe des Südwestrundfunks und des Westdeutschen Rundfunks. Die 24 rund 90-minütigen Filme wurden von 2002 bis 2013 in loser Folge jeweils zur Hauptsendezeit in der Reihe FilmMittwoch im Ersten ausgestrahlt. Dieter Pfaff spielte den Psychiater und Psychotherapeuten Dr. Maximilian Bloch, der in Köln und Baden-Baden tätig ist und seinen Patienten mit Hilfe von Empathie, Humor refilling water bottles, List und detektivischem Spürsinn zu helfen sucht. Dabei wird oft sein eigenes, kompliziertes Privatleben strapaziert und er mit sich selbst schmerzhaft konfrontiert.

Die Konzeption der Serie stammte von Peter Märthesheimer und Pea Fröhlich. Dieter Pfaff entwickelte die Figur des Psychotherapeuten Bloch mit, einem früheren Berufswunsch entsprechend. Einige der Folgen entstanden in Koproduktion der beiden Sender SWR und WDR, andere wurden nur von einem der Sender oder der Baden-Badener Tochterfirma des SWR Maran Film produziert.

In den Folgen 1–5, 7, 8, 11, 14 und 20 wurde die Filmmusik von Irmin Schmidt komponiert und gespielt.

Bloch beschränkt sich in der Serie auf eine psychotherapeutische Arbeitsweise. Psychiatrisches Arbeiten, etwa die Behandlung mit Psychopharmaka, wird nur am Rande thematisiert. Inhaltlich bezieht sich Bloch gelegentlich auf die Psychoanalyse als Behandlungsmethode; so legen sich Patienten z. B. teilweise auch auf eine Behandlungsliege. Bei allen (sehr weitreichenden) künstlerischen Freiheiten der Serie, bleibt im Kern jedoch tatsächlich ein Hauptanliegen der Psychoanalyse klar erkennbar, nämlich das Ringen Blochs darum, die Symptome seiner Patienten nicht nur zu erfassen und zu beseitigen, sondern diese vielmehr im Kontext des Lebens und der Biografie des Patienten zu sehen und in ihrer Bedeutung als Hilferuf der Seele zu begreifen, bzw. den dahinter liegenden unbewussten Konflikt zu verstehen; dies – ganz in psychoanalytischer Tradition – auch in Bezug auf z. B. wahnhafte Symptome.

Alle Filme wurden auf DVD veröffentlicht, zuletzt die Fälle 21–24 am 13. Juni 2013. Die Folge Schwarzer Staub wurde ab 16 Jahren freigegeben meat tenderizer uses, die weiteren Fälle ab 12 Jahren.

Schwarzer Staub (2002) | Ein begrabener Hund (2002) | Tausendschönchen (2003) | Silbergraue Augen (2003) | Ein Fleck auf der Haut (2004) | Schwestern (2004) | Ein krankes Herz (2005) | Der Freund meiner Tochter (2005) | Die Wut (2006) | Der Mann im Smoking (2006) | Der Kinderfreund (2007) | Die blaue Stunde (2008) | Vergeben, nicht vergessen (2008) | Schattenkind (2009) | Bauchgefühl (2009) | Der Tod eines Freundes (2009) | Verfolgt (2010) | Die Geisel (2010) | Der Heiland (2011) | Inschallah (2011) | Der Fremde (2012) | Heißkalte Seele (2012) | Das Labyrinth (2013) | Die Lavendelkönigin (2013)

Kraftwerk Wägital

f1

Das Kraftwerk Wägital (bis 1974 Kraftwerk Wäggital) ist ein Pumpspeicherwasserkraftwerk im Kanton Schwyz. Die Anlage ist zweistufig ausgeführt, und war bei der Inbetriebnahme das grösste Pumpspeicherkraftwerk der Welt. Zum Kraftwerk gehört der Wägitalersee, dessen Staumauer im Schräh beim Bauabschluss die höchste der Welt war. Das Kraftwerk wurde zwischen 1922 und 1926 erbaut, wobei seit 1924 ein Teilbetrieb möglich war.

Die Geschichte des Kraftwerkes beginnt 1895, als das sogenannte Wetzikoner Konsortium das Ziel fasste, im wasserreichen und dazu noch topografisch günstigen Innerthal ein Kraftwerk zu errichten. Dies hatte zur Folge, dass die Bezirkslandgemeinde 1896 und 1898 Wasserrechtskonzessionen erteilte. Das erste Projekt wurde 1899 erstellt, dieses beinhaltete einen 25 Meter hohen Erddamm auf der hinteren Talhäfte hinter dem Schlierenbachdelta. Von da sollte das Wasser in Stollen zu den Turbinen in Siebnen geleitet werden. 1911 wird die Planung des heutigen Kraftwerks aufgenommen, zur Baureife wird das Projekt zwischen 1916 und 1921 gebracht. Am 25. November 1921 wird die Aktiengesellschaft Kraftwerk Wäggital gegründet, und im Frühling 1922 ist offizieller Baubeginn.

Das Kraftwerk wurde von der «A.G. Kraftwerk Wäggital» gebaut. Eigentümer der Gesellschaft waren je zur Hälfte, die Nordostschweizerische Kraftwerke AG (heute Axpo AG) und das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich. Die Aktiengesellschaft übernahm die am 20. Januar 1918 erteilte Konzession zur Nutzung der Wasserkraft der Wägitaler Aa und des Trebsenbaches von den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich. Diese Konzession hatte eine Laufzeit von 80 Jahren und lief 1998 aus, wurde aber erneuert.

Die obere Stufe hat ein Einzugsgebiet von 42,7 km², welches den Wägitalersee speist. Das Wasser des Wägitalersees wird über einen Druckstollen zum Wasserschloss und Apparatehaus oberhalb Rempen und von da in zwei oberirdischen Druckleitungen zum Maschinenhaus Rempen geleitet. Das Nettogefälle der oberen Stufe beträgt zwischen 203 und 260 Meter. Vom Maschinenhaus Rempen fliesst das Wasser in das Rempenbecken, welches einen ursprünglichen Nutzinhalt von 360’000&nbsp running fanny pack belt;m³ hatte (heutiger Nutzinhalt 285’000 m³). Das Rempenbecken selber hat ein zusätzliches Einzugsgebiet von 40 km², und dient als Ausgleichsbecken und als Reservoir für den Pumpbetrieb. Die untere Stufe führt vom Rempenbecken in einem Druckstollen zum Wasserschloss und Apparatehaus bei Isenburg und von in zwei unterirdisch verlegten Druckleitungen zum Maschinenhaus Siebnen. Das Nettogefälle der unteren Stufe beträgt zwischen 176&nbsp refilling water bottles;und 197 Meter.

Das Bauwerk ist ein mit Kalksandstein ummauerter Eisenhochbau mit rechteckigem Grundriss und Walmdach. Die Pläne für den Bau stammen von den Architekten „Müller&Freitag“.

Die Zentrale Rempen erhielt 1958 einen Anbau. Die Fassade wurde zwischen 1969 und 1972 renoviert, dabei wurde der blaue Anstrich und der von Bodmer und Rubli angebrachte gemalte Fries, aus einer Abfolge von Tondo und fünf kannelürenartigen Säulen, an der Dachuntersicht 1970 entfernt.

Die beiden Gebäude wurden nach den Plänen der Architekten Gebrüder Adolf und Heinrich Bräm erbaut. Es handelt sich um Bauten aus armiertem Beton mit individueller Gestaltung. Das Schalthaus ist dabei länger als das der Zentrale. Dieser kürzere, parallel zur Wägitaler Aa stehende Bau besitzt ein als Frontturm ausgebildetes Treppenhaus mit dem Hauptportal. Über diesem Portal stehen die beiden Muschelkalkplastiken, die den Ingenieur als Schöpfer und die in den Dienst des Menschen genommene Aa personifizieren. Diese beiden Plastiken wurden von Otto Kappeler hergestellt.

Die Staumauer Schräh ist als Gewichtsstaumauer ausgeführt. Von den 111 m Gesamthöhe sind 66 m sichtbar über der Talsohle. Die Krone ist 150 m lang und 4 m breit.

Die maximale Staukote 900 m ü. M. berücksichtigt einen Meter Sicherheitsmarge, der für den Fall eines Bergsturzes oder Hochwassers vorgeschrieben ist. Das Füllen des Wägitalersees dauerte zwei Jahre, aus diesem Grund wurde schon während des Baus der Staumauer mit dem Aufstauen begonnen. Der Stausee wird als Einjahres-Speicher benutzt und darf aus geologischen, landschaftlichen und betrieblichen Gründen nur auf die minimale Staukote 880 m ü. M. abgesenkt werden. Der höchste Seestand im Jahreszyklus wird jeweils im Herbst erreicht. Das im See gespeicherte Wasser wird zum grössten Teil zur Stromerzeugung im Winter benutzt. Der tiefste Seestand wird somit jeweils im Frühling erreicht, bevor die Schneeschmelze einsetzt.

Auf der linken Seite befindet sich die Hochwasserentlastung mit drei Schützentafeln von einer Gesamtabflusskapazität von 105 m³/s.

Um die Hochwassersicherheit zu gewährleisten, wurde nachträglich auf der linken Seite ein Grundablass erstellt. Die zwei hintereinander montierten Abschlussorgane haben eine Kapazität von 45 m³/s. Zum Bau wurde von Tauchern wasserseitig eine Glocke angebracht und mit einer Tunnelbohrmaschine den Stollen durch die Staumauer gebohrt. Um die Taucharbeiten auszuführen, wurde der See auf die minimale Staukote abgesenkt.

Der 1924 beim Bau der Staumauer erstellte Grundablass mit drei Abschlussorganen hintereinander, wurde in den späten 90er-Jahren ausser Betrieb genommen und mit Beton ausgegossen.

Bei der Erstinstallation wurden vier vertikalachsige Francisturbinen mit jeweils 19’000-20’000 PS an der Turbinenwelle bei 500 Umdrehungen pro Minute eingebaut. Jede Turbine besitzt einen eigenen Drehstromgenerator mit Ausgangsspannung 8800 Volt und einer Leistung von 16’500 kVA. Die Turbinen der Zentrale Rempen konnten eine Wassermenge von bis 30 m³/s ausnützen. Jede Turbine hatte einen Turbinenregler mit Fliehkraftregler und eine kleine Pelton-Turbine. Diese Hilfsturbine wurde benötigt, um den Leitapparat mit Öldruck zu versorgen.

Die vier Zentrifugalpumpen in der Zentrale Rempen, mit einer Leitung von rund 5000 PS, sind der Lage 1,25 m³/s maximal 260 Meter hoch zu fördern. Dies reicht aus, um fast den gesamten Sommerabfluss des bei Rempen gefassten Gebietes in den Wägitalersee zu fördern.

Zum Betrieb der Zentrale Rempen waren rund um die Uhr zwei Maschinisten anwesend. Diese mussten beim An- und Abfahren der Maschinengruppen eine festgelegte Sequenz händisch abarbeiten. Zur Kommunikation zwischen dem Mechaniker auf dem Turbinenboden und dem elektrischen Schaltwart auf dem balkonartigen Laufgang im ersten Obergeschoss wurden Glühlampen eingesetzt. Somit wusste der andere Maschinist, wann er den nächsten Schritt in der Sequenz ausführen kann.

Die Leistung wird mit einer 50-kV-Leitung mit vier Stromkreisen vom Schalthaus Siebnen übertragen.

Im Jahre 1972 wurde das Gebäude der Zentrale Rempen renoviert. Ein neuer Kommandoraum mit angrenzendem Relaisraum ersetzten die elektrische Bedienstelle auf dem balkonartigen Laufgang, sowie die Vorort-Bedienstellen an den Maschinengruppen. Die Turbinen, Generatoren und Pumpengruppen konnten nun von einem Maschinisten zentral überwacht und automatisiert gefahren werden. Die einzelnen Maschinentransformatoren wurden durch zwei Transformatoren 50/9 kV (NOK) und 150/9 kV (EWZ) ersetzt. Die Maschinengruppen wurden durch zwei Sammelschienen mit den Transformatoren verbunden lemon hand juicer.

Die vier Speicherpumpen-Motoren wurden durch neue 9200 Volt Dreiphasen-Synchronmaschinen aus der Maschinenfabrik Oerlikon (Zürich) ersetzt. Bei einer Nenndrehzahl von 750 Umdrehungen pro Minute kann eine Leistung von 4400 kW an die Pumpe abgegeben werden. Die Kühlung wird dabei durch Wasser-Luftkühler sichergestellt.

Die Turbinenregler wurden durch Öldruckregulatoren mit Servomotor ersetzt. Ein Fliehkraftpendel hielt die Drehzahl konstant. Zum Öffnen des Leitapparates wurde eine Ölhydraulik verwendet, zum Schliessen Wasserdruck von der Druckleitung.

1996 wurden die Polspulen der vier Generatoren ersetzt, da die Isolation der damals über 70-jährigen Wicklungen ungenügend waren. Die Kosten beliefen sich auf ca 650’000 CHF pro Generator.

1981 wurde die Staumauer Rempen umgebaut. Als Abschlussorgane sind zwei Grundablässe mit je einem Durchfluss von ca. 90 m³/s verbaut. Unter der Dammkrone sind vier Saugheber Hochwasserentlastungen sowie eine automatische Überlaufklappe installiert. Auf der rechten Staumauerseite befindet sich der Einlauf mit Drosselklappe zum Druckstollen der Zentrale Siebnen.

Bei der Erstinstallation wurden vier vertikalachsige Francisturbinen mit jeweils 16’000 PS an der Turbinenwelle eingebaut. Die daran angeschlossenen Drehstromgeneratoren weisen eine Leistung von 16’500 kVA bei 8800 Volt Ausgangsspannung auf. Diese Turbinen der Zentrale Siebnen konnten eine Wassermenge von bis 32 m³/s ausnützen.

Erstausrüstung mit vier Transformatoren 8,8kV/50 kV und drei Transformatoren 50 kV/150 kV. Damit wurden zehn abgehende 50-kV- und zwei abgehende 150-kV-Leitungen gespeist waterproof smartphone cover. Dazu kommen die vier 50-kV-Übertragungsleitungen von der Zentrale Rempen.

Die Bauleitung wurde aufgeteilt. Für den baulichen Teil war der Ingenieur Felix Gugler – zugleich Direktor der NOK –, für den elektro-mechanischen Teil der Ingenieur W. Trün – zugleich Direktor des ewz – zuständig.